DAS INSEL-ARCHIPEL

Gesprächswerkzeug für die Schulsozialarbeit

Ein digitales Werkzeug, mit dem Kinder zeigen, was sie nicht sagen können.

7 Themenwelten. 24 Module. Entwickelt für Einzelsettings mit Kindern von 9 bis 14 Jahren.

Trailer — Das Insel-Archipel

Beziehungsarbeit, digital unterstützt.

In der Schulsozialarbeit fehlt ein Werkzeug, das Gespräche und deren Dokumentation in einem Prozess verbindet, ohne dass das eine das andere verdrängt. Das Insel-Archipel schliesst diese Lücke: bildbasiert, interaktiv, gemeinsam am Tablet. Das Kind erkundet und zeigt. Die Fachkraft begleitet. Die Dokumentation passiert automatisch.

Kein Formular. Kein Screening. Ein Werkzeug für Gespräche.

Bildbasiert

Visuelle Metaphern statt Fragebögen. Eigenständige Welten, die Kindern erlauben, innere Zustände in Bilder zu übersetzen.

Gemeinsam am Tablet

Kind und Fachkraft sitzen nebeneinander und arbeiten am selben Bildschirm. Jede Sitzung folgt einer Struktur. Die Gesprächsführung bleibt bei der Fachperson.

Dokumentiert

Was in der Sitzung entsteht, wird Teil der Klientenakte. Strukturiert, exportierbar, nachvollziehbar. Die Fachperson entscheidet, was dokumentiert und weitergegeben wird.

7 Inseln. 24 Module. Ein Archipel.

GefühlsweltEmotionen erkennen, benennen, verstehenVon Unterwasserwelten bis zum Vulkan. Gefühle werden sichtbar.
Gefühls-TaucherWut-VulkanStress-HygrometerGefühls-EntdeckerWurzelgarten
BeziehungenFreundschaft, Konflikte, Nähe und DistanzLagerfeuer, Brücken, wiederkehrende Konflikte. Beziehungen als Landschaften.
Goldene StundeLagerfeuer-LandschaftDie Sache mit…
Zuhause & FamilieFamilienstrukturen, Rollen, DynamikenWer gehört dazu, wer trägt mit, was wiegt zu schwer. Familie als System, das Kinder selbst zeichnen.
Die SchatzkisteMeine SchulternDer Kompost
Schule & LernenSchulalltag, Motivation, HerausforderungenWo fühle ich mich sicher, wo nicht? Der Schulalltag aus der Perspektive des Kindes.
Mein PausenhofDer Lebensbaum
Einfach IchIdentität, Stärken, Werte, ZukunftÜber Umwege zum Eigentlichen. Hier begegnen Kinder sich selbst, ganz ohne Festlegungsdruck.
GezeitenbuchtLaternengartenFlaschenpostKrafttiereDie Cenote
Online-WeltDigitaler Alltag, Chancen, RisikenBildschirmzeit, Schattenseiten, parallele Welten. Das Digitale als Gesprächsthema, nicht als Tabu.
Zeit-StromNebel-GartenSchattenlicht-KammerMeine Welten
AtelierFreier kreativer AusdruckKein Thema, keine Richtung. Ein Raum für das, was in keine Insel passt.
Die FragenkugelWhiteboard

Donnerstag, 14.20 Uhr. Einzelsetting.

Ein Blick in drei Module und die Klientenakte.

Die Fragenkugel

«Was war ein Kompliment, das du nie vergessen hast?» Bei jeder Berührung eine andere Frage. Kein Modul braucht weniger Anleitung, und kaum eines öffnet schneller.

Die Krafttiere

Das Kind wählt drei Tiere und ordnet ihnen Eigenschaften zu. Was es dabei über sich erzählt, geschieht nebenbei. Ohne Auftrag, ohne Festlegungsdruck.

Der Wut-Vulkan

Die Lava steigt, das Kind steuert den Pegel. Daneben: Auslöser, Körpersignale, Bewältigungsstrategien. Der gesamte Regulationskreislauf in einer Welt.

Die Klientenakte

Was das Kind in der Sitzung zeigt, wird strukturiert erfasst. Nach Inseln sortiert, als Verlauf sichtbar, per PDF exportierbar. Bereit für die Fallbesprechung, den Fachaustausch oder die physische Akte. Die Fachperson entscheidet über Export und Weitergabe. Das Kind hat nichts tippen müssen.

Die Fragenkugel — Gesprächsöffner mit Nordlicht-Atmosphäre Die Krafttiere — Stärken als illustrierte Tierkarten Der Wut-Vulkan — Externalisierung und Regulation Klientenakte mit PDF-Export
Die Fragenkugel
Die Fragenkugel

«Was war ein Kompliment, das du nie vergessen hast?» Bei jeder Berührung eine andere Frage. Kein Modul braucht weniger Anleitung, und kaum eines öffnet schneller.

Die Krafttiere
Die Krafttiere

Das Kind wählt drei Tiere und ordnet ihnen Eigenschaften zu. Was es dabei über sich erzählt, geschieht nebenbei. Ohne Auftrag, ohne Festlegungsdruck.

Der Wut-Vulkan
Der Wut-Vulkan

Die Lava steigt, das Kind steuert den Pegel. Daneben: Auslöser, Körpersignale, Bewältigungsstrategien. Der gesamte Regulationskreislauf in einer Welt.

Klientenakte mit PDF-Export
Die Klientenakte

Was das Kind in der Sitzung zeigt, wird strukturiert erfasst. Nach Inseln sortiert, als Verlauf sichtbar, per PDF exportierbar. Bereit für die Fallbesprechung, den Fachaustausch oder die physische Akte. Die Fachperson entscheidet über Export und Weitergabe. Das Kind hat nichts tippen müssen.

Methodisch verortet. Traumasensibel.

Jedes Modul im Insel-Archipel lässt sich in pädagogischen, therapeutischen und psychologischen Konzepten verorten. Fünf Bezugsrahmen und Gestaltungsprinzipien tragen das Gesamtsystem. Jede Designentscheidung ist fachlich begründbar.

Externalisierung White & Epston

Das tragende Designprinzip: Innere Zustände werden auf visuelle Gegenüber übertragen. Wut wird zum Vulkan, Stress zu Druck in Zylindern, ein Konflikt zu einer «Sache mit» jemandem. Der Umweg über die Metapher senkt die Scham und macht Heikles besprechbar.

Lösungsfokussierte Kurztherapie de Shazer & Berg

Skalierungsfragen, Ausnahme-Exploration und der Fokus auf Gelingendes durchziehen die Module. Nicht als Therapiemethode implementiert, sondern als Fragehaltung, die in Interaktionsmechaniken und Gesprächsimpulse übersetzt wurde.

Salutogenese Antonovsky

Die Grundorientierung des Systems: Was hält Kinder gesund? Module adressieren auch Belastendes, aber die Blickrichtung zielt auf Ressourcen, Bewältigung und das, was trägt.

Lebensweltorientierung Thiersch

Die Architektur der sieben Inseln bildet Lebensbereiche ab, nicht Störungsbilder. Das Kind begegnet seiner Welt, nicht einer klinischen Kategorie.

Partizipation Lundy

Das Kind navigiert selbst, wählt Inseln und Module, überspringt Schritte und bestimmt das Tempo. Raum, Stimme und Einfluss sind in jede Interaktion eingebaut.

Traumasensibel konzipiert.

Alle Module folgen einem Prinzip: Das Kind behält die Kontrolle über den Sitzungsprozess. «Das möchte ich gerade nicht» ist jederzeit wählbar. Ohne Begründung, ohne Folge. Kein «richtig», kein «falsch», kein «super gemacht». Nichts konfrontiert überraschend. Das Werkzeug gibt Struktur und Auswahl vor — das Tempo und die Tiefe bestimmt das Kind.

Jederzeit Ausstieg möglich Keine Bewertung Kein Offenlegungsdruck Kind bestimmt das Tempo
Entwickelt unter Berücksichtigung des Schweizer Kinderschutz-Rahmens (KESB / Art. 314d ZGB).

Von einem Schulsozialarbeiter. Für die Schulsozialarbeit.

Das Insel-Archipel richtet sich an Fachpersonen, die mit Kindern und Jugendlichen im Einzelsetting arbeiten. Konzipiert für die Deutschschweiz, für 9- bis 14-Jährige, für den realen Berufsalltag.

Zwei Personen sitzen über Eck am Tablet, Inselwelten steigen auf

Schulsozialarbeit

Das Tablet liegt zwischen Ihnen und dem Kind. Es gibt dem Gespräch eine Richtung, ohne es zu übernehmen.

Schulhaus mit Pausenplatz, Kinder spielen, Statistiken schweben in der Luft

Schulleitungen

Strukturierte Verläufe, nachvollziehbare Dokumentation. Die Qualität der Schulsozialarbeit wird sichtbar. Ergebnisse, die für sich sprechen.

Insel-Querschnitt: Oberfläche mit Landschaft, darunter verwobene Strukturen und Wurzeln

Fachstellen & Trägerschaften

Methodisch verortet, traumasensibel konzipiert. Das Werkzeug verbindet dialogische Exploration und visuelle Externalisierung für den Berufsalltag der Schulsozialarbeit.

Intuitiv nutzbar. Keine formale Schulung nötig. Tablet aufstellen, App öffnen, dem Kind sagen: «Schau mal, was dich interessiert.»

Einzelsettings 20–45 Minuten 9–14 Jahre Deutsch Am Tablet

Wer dahinter steht.

Mein Name ist Felix Riemer. Ich arbeite seit 2017 als Schulsozialarbeiter im Aargau. Wer im Einzelsetting mit Kindern arbeitet, kennt das: Kinder, die reden wollen, aber den Einstieg nicht finden. Dokumentation, die nach dem Gespräch aus dem Gedächtnis entsteht. Fallakten, die wachsen, aber nicht übersichtlicher werden. Die Idee zum Insel-Archipel ist aus dieser Praxiserfahrung gewachsen, das Werkzeug selbst in eigenständiger Arbeit.

Die technische Umsetzung wurde unterstützt. Das Werkzeug ist in der Praxis erprobt, von Kolleginnen und Kollegen rückgemeldet und mit Kindern getestet. Eine empirische Evaluation liegt noch nicht vor. Die methodische Verortung, einschliesslich der offenen Fragen und Grenzen, ist offen dokumentiert.

Bereit für den Einsatz.

Das Insel-Archipel befindet sich in der Einführungsphase. Alle Module. Voller Umfang. Kostenlos.

Datenschutz

Alle Daten bleiben lokal auf dem Endgerät. Keine Cloud, keine Übertragung, keine Drittanbieter, kein Tracking. Ausgerichtet an den Vorgaben des Schweizer Datenschutzgesetzes.

Kostenlos

Während der Einführungsphase vollständig kostenfrei. Alle Module, alle Inseln, ohne Einschränkung.

Persönlicher Kontakt

Kein Ticket-System, kein Chatbot. Sie schreiben, ich antworte. Persönlich, in der Regel innerhalb von 2–3 Werktagen.

Sofort einsetzbar

Windows oder Android. Installationsdatei herunterladen, Lizenz eingeben, loslegen. Die Software läuft lokal, ohne Cloud, ohne Verbindung.

Zugang anfragen, Rückfragen stellen oder Kooperationsinteresse melden. Ich antworte persönlich.

Oder schreiben Sie direkt an [email protected]. Die ausführliche Verortung aller Module steht ebenfalls zur Verfügung.